Keramikimplantate bestehen überwiegend aus Zirkonoxid und bieten damit eine metallfreie Alternative zu Titan. Ende der 1990er- bis Anfang der 2000er-Jahre wurden Keramikimplantate als bewährte Alternative zu Titanimplantaten in der Zahnmedizin eingeführt.
Die Vorteile von Keramikimplantaten
Zirkonoxid weist eine gute Gewebeverträglichkeit auf. Wie bei Titan ist jedoch nicht allein das Material entscheidend für den Behandlungserfolg. Eine sorgfältige Planung und eine passende chirurgische Vorgehensweise spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.
Mögliche Nachteile von Keramikimplantaten
Im Vergleich zu Titanimplantaten liegen für Keramikimplantate weniger langjährige klinische Erfahrungen vor. Zwar haben sich moderne Zirkonoxidimplantate in den vergangenen Jahren weiterentwickelt und werden zunehmend eingesetzt, Titan verfügt jedoch über eine deutlich längere Historie in der Implantologie.
Darüber hinaus ist nicht jedes Keramikimplantat für jede Ausgangssituation gleichermaßen geeignet. Die Entscheidung hängt unter anderem von der Position des fehlenden Zahns, dem vorhandenen Knochen und den individuellen anatomischen Voraussetzungen ab.